Das Prinzip einer dauerhaften Haarentfernung

Die Haarentfernung wird mit intensiven Lichtblitzen aus einer hochenergetischen Xenon-Blitzlampe durchgeführt, einem sogen. IPL System. Angepasst an Hauttyp, Haarstruktur und Haarfarbe wird das emittierte Wellenlängenspektrum gefiltert. Das intensiv gepulste Licht führt zu einer selektiven Aufheizung des Haarschafts und in der Folge zur Auflösung der Wachstumszone des Haares. Umgebendes Hautgewebe wird dabei nur in vernachlässigbarer Weise erwärmt und nicht geschädigt. Dieses Prinzip wird als selektive Photothermolyse bezeichnet.

Je nach Hauttyp, Haarfarbe (schwarz, braun, blond), Körperregion und Haardichte lassen sich die Haare in etwa 4 bis 8 Sitzungen entfernen. Zu gering pigmentierte (z.B. weiße) Haare und Vellushaare (Flaum) können grundsätzlich nicht mit Photoepilation entfernt werden, da ihnen das dunkle Pigment Melanin fehlt, das Licht absorbieren könnte.

Bei einem Teil der Haare bleibt weiteres Wachstum sofort nach der Behandlung aus, zum Teil werden die Haarfollikel so stark geschädigt, dass die verbliebenen Haarreste nach etwa 8 bis 14 Tagen spontan ausfallen.

Es sind in jedem Fall mehrere Behandlungen erforderlich, da Haare in unterschiedlichen Zyklen wachsen und nur in ihrer Wachstumsphase (anagene Phase), nicht aber in der Ruhephase (telogene Phase) durch Photoepilation beseitigt werden können. Folgebehandlungen sollten im Abstand von etwa 4 Wochen (Kopfbereich) bzw. mindestens 6 Wochen bis etwa 12 Wochen (am Körper) vereinbart werden, längere Intervalle oder Pausen (z.B. Urlaubszeiten) haben keinen negativen Einfluss auf die Ergebnisse.