Die Behandlung zur dauerhaften Haarentfernung

Nach Rasur und Reinigung wird das Behandlungsareal mit Gel bestrichen (wie Ultraschallgel, Nebenwirkungen sind nicht bekannt).

Das Handstück wird mit seiner gekühlten Kontaktfläche (Saphir) auf die Haut aufgesetzt und die Pulslicht-Blitze ausgelöst. Beim Auftreffen der Lichtenergie ist je nach Einstellung ein leichter Hitzeimpuls bzw. ein Pieksen / Prickeln spürbar, etwa vergleichbar mit einem schnalzenden Gummiband.

Mit jedem Blitz wird eine Fläche von einigen cm² gleichzeitig behandelt. Das moderne IPL-Verfahren wird allgemein sanfter als eine Laser-Epilationsbehandlung beschrieben. Bei stärkerem Schmerzempfinden kann die Haut nach der Behandlung gekühlt werden (z.B. mit Coolpacks).

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, in sehr empfindlichen Arealen vor der Behandlung eine anästhesierende Cremes (z.B. EMLA) einzusetzen.

 

Gesichtsbehandlung

Gelegentlich treten unmittelbar nach der Behandlung Rötungen oder leichte Entzündungen (perifollikuläres Ödem) ähnlich wie ein Sonnenbrand auf, die durch Kühlung schnell abklingen. Es wird empfohlen, auch nach der Behandlung jede starke UV Exposition (Sonnenbad, Solarium) für etwa 3 Wochen zu meiden bzw. die behandelten Hautareale z.B. durch geeigneten Sonnenschutz mit sehr hohem UV Schutzfaktor abzudecken (LSF 50+).

 

 

 

 

Silke Behrens